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Karate - Geschichte

 
Die Ursprünge des Karate reichen bis etwa 500 n.Chr. zurück. Chinesische Mönche entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Erst in Japan entstanden nach 1930 die meisten der heute in Europa bekannten Stile des Karate. Die wichtigsten japanischen Stile, die kontaktlosen Wettkampf betreiben sind Shotokan, Goju Ryu, Shito Ryu und Wado Ryu. Um 1950 begannen sich die japanischen Stile in Weltverbänden (JKA-Japan Karate Association, WKF-World Karate Federation) zu organisieren und als Sport zu verbreiten. In Österreich konnte Karate Anfang der 60er Jahre Fuß fassen, mittlerweile zählt der Österreichische Karatebund mehr als 120 Vereine.

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Kumite


Im allgemeinen übersetzt man Kumite mit Partnerübung oder Kampf. Beim Kumite wird die Zielgenauigkeit der Techniken, das Timing und das Distanzgefühl gemeinsam mit einem Partner erlernt bzw. verbessert. Die höchste Stufe im Kumite ist der Freikampf. Im Wettkampfsport müssen alle Techniken zum Kopf kurz vor dem Auftreffen abgestoppt werden, zum Köper ist Kontakt erlaubt, der Gegner darf dabei aber nicht
verletzt werden.

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Kata

Kata bedeutet Form. Eine Kata (Dauer ca. 30 sec. - 2 min.) setzt sich aus Abwehr-, Konter- und Angriffsbewegungen zusammen, die in ihrer Form und Abfolge genau festgelegt sind. Die Kata stellt in ihrer Gesamtheit einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern, dar.

Es sind viele solcher Kata überliefert, die durch die Unterschiedlichkeit der traditionellen Stilrichtung oft auch in verschiedenen Variationen vorliegen.

Die Übung einer Kata bezeichnet nicht nur ihren Ablauf, sondern enthält auch die Übung ihrer Grundschule (Kihon) und die Übung ihrer Anwendung und Bedeutung (Kata-Kumite, Bunkai).

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Kihon - Kata - Kumite

Das Erlernen von Karate basiert auf 3 Säulen: Kihon, Kata und Kumite.

Mit Kihon bezeichnet man die Grundschule (das Erlernen der Grundtechniken) des Karate. Kata ist eine Abfolge von genau festgelegten Abwehr- und Kontertechniken nach einem festgelegten Schrittdiagramm ("Schattenkampf"). Mit Kumite meint man die Partnerübung bzw. den freien Kampf.

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Begrüßung

Die Verbeugung vor dem Trainingspartner oder dem Wettkampfgegner zu Beginn und am Ende ist nicht als Zeichen der Unterwerfung zu verstehen, sondern als Ehrerbietung gegenüber der Tradition des Karate und der Personen, die Karate in diesem Sinne ausführen (Karateka) - die Begrüßung ist also ein Zeichen von gegenseitigem Respekt.

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Gürtelsystem

Das Gürtelrangsystem teilt sich in zwei Stufen: die Schülerstufe, deren Gürtel entsprechend ihrem Rang (Kyu) färbig sind , und die Meisterstufe, die den schwarzen Gürtel (Dan) tragen.

Um die Wartezeit zwischen den einzelnen Kyu-Graden zu verkürzen, werden im Kinder- und Jugendkarate auch zweifärbige Zwischengürtel (weiß-gelb, gelb-orange, orange-grün) vergeben.

Die Farben der Karategürtel sind:


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Karate als Wettkampf

Als Wettkampfsport ist Karate relativ jung - erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstand ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.  Im Wettkampf-Karate unterscheidet man grundsätzlich zwei Wettkampfdisziplinen:

-  Kata ist eine Abfolge von genau festgelegten Abwehr- und Kontertechniken gegen  mehrere imaginäre       Gegner. Im Wettkampf werden Einzel- und Teambewerbe ausgetragen. Die Kampfrichter bewerten die korrekte Technik, Kraft, Gleichgewicht, Konzentration, Atmung, Harmonie, Dynamik, ...

-  Beim Kumite versuchen 2 Wettkämpfer gegenseitig wertbare Schlag-, Stoß- und  

   Tritttechniken  und Technikkombinationen auf festgelegte Zielregionen ohne

   Trefferwirkung zu erzielen.   

 - Gefährliche Techniken (bestimmte Wurftechniken  z. B. Schulterwürfe, Angriffe mit

   offener Hand zu Gesicht, Hebel- und    Festhaltetechniken, ...) wurden im 

    Wettkampfsport  eliminiert, um die Sportler nicht zu gefährden.



 

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Do / Budo

Der Begriff „Do" heißt übersetzt „Weg" oder „Lehre". Budo gilt als Sammelbegriff für sämtliche asiatische Kampfsportkünste wie Karatedo, Judo, Hapkido, Kendo, Taekwondo, Aikido ...

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Bekleidung

Für den Anfang reicht eine Trainingshose und ein T-Shirt, das Training findet barfuß statt. Der Karateanzug für Fortgeschrittene heißt Karategi. Er besteht aus einer weißen Jacke und einer weißen Hose und einem Gürtel, dessen Farbe den Fortschrittsgrad des Übenden bezeichnet.

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Stilrichtungen

Es gibt 4 große Karatestile, die sich in ihren Bewegungskonzepten und Kampfstrategien, vor allem aber in den verschiedenen Kata, unterscheiden: Shotokan, Goju-ryu, Shito-ryu und Wado-ryu. In den meisten Vereinen Österreichs wird Shotokan und Goju-ryu praktiziert.

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Kartetraining

Karate stammt aus Japan und bedeutet übersetzt „Weg der leeren (waffenlosen) Hand".  Ursprünglich war Karate eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung, bei der alle Gliedmaßen des menschlichen Körpers eingesetzt werden, um einen Angreifer abzuwehren.

Als Wettkampfsport ist Karate relativ jung - erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstand ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. 

Karate kann man heute als Gesundheits- und Breitensport, als Leistungs- oder als Spitzensport betreiben.

Durch das Karatetraining erzielt man viele positive Effekte:

 

  • Stärkung der Gesamtmuskulatur und des Herz-Kreislaufsystems

  • Verbesserung von Koordination,Gleichgewicht,Schnelligkeit,Kraft,Reaktionsschnelligkeit,    
    Ausdauer und  der Flexibilität

  • Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins

  • Mögliche Anwendung als Selbstverteidigung

  • Sinnvolle Freizeitgestaltung, gesundes Körpergefühl und allgemeines Wohlbefinden
     

 

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Kampfrichtersprache


HAJIME! KÄMPFT! (Kampfbeginn)
YAME! STOP! (Kampfunterbrechung)
TSUZUKETE! Weiterkämpfen!
KACHI Sieger
ZUKI Fauststoß
UCHI Faustschlag
GERI Beintechnik
HANSOKU Ausschluss

CHUKOKU, KEIKOKU,
HANSOKU CHUI

Verwarnungen


AKA rot
YUKO 1 Punkt
AO blau
WAZA-ARI 2 Punkte
JODAN obere Körperzone (Kopf, Hals)
IPPON 3 Punkte
GEDAN untere Körperzone (Unterleib, Beine)
CHUDAN mittlere Körperzone (Rumpf)
HANTEI Kampfrichterentscheidung
 MUBOBI  Selbstgefährdung
 JOGAI  unerlaubtes Verlassen der Matte
   


Zahlen:  
0 rei, zero
1 ichi
2 ni
3 san
4 shi, yon
5 go
6 roku
7 shichi, nana
8 hachi
9 kyu
10 ju
100 hyaku
1000 sen


 

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Karatebegriffe


Die Kommandos sowie die gesamte Fachterminologie im Karate stammen aus dem Japanischen. Nachfolgend einige der  wichtigsten Begriffe und Kommandos


Begriffe und Kommandos:


A
Age Aufwärts
Age-Abwehr Block nach oben
Age-Tsuki Aufsteigender Fauststoß
Ai uchi gleichzeitiger Angriff
Aka Rot
Aka no kachi Sieg für Rot
Ao Blau
Ao no kachi Sieg für Blau
Ashi Fuß oder Bein
Ashi-Barai Fußwegfegen
Ato Shibaraku 30 Sekunden bis Kampfzeitende




B
Budo Oberbegriff für Kampfkünste
Bunkai Kata in Anwendung mit dem Partner


C
Choku-Tsuki Gerader Fauststoß
Chui Achtung, Vorsicht
Chudan mittlere Angriffstufe
Chudan-Uke Abwehr gegen Angriffe zur Körpermitte
Chudan-Tsuki Faustangriff zur Körpermitte


D
Dachi Stand, Stellung
Dai groß
Dan Meisterstufe
Deai dem Angriff zuvorkommen
Do Der Weg, Lehre, Entwicklung
Dojo Trainingsort


E
Embusen Schrittlinie der Kata
Empi Ellenbogen
Enchosen Verlängerung eines Kampfes


F
Fudo-Dachi Kraftstellung
Fukushin Bezeichnet den Seitenkampfrichter
Fumikomi Stampftritt


G
Gedan untere Angriffstufe
Gedan-Uke untere Abwehr
Gi Bezeichnung der vollständigen Karate-Bekleidung
Gohon-Kumite Fünfschrittkampf
Gyaku verkehrt, Gegenseite, umgekehrt
Gyaku-Hanmi Überdrehte Hüfte
Gyaku-Tsuki Fauststoß aus der Hüftdrehung




H
Hachiji-Dachi entspannte Bereitschaftsstellung
Haishu Handrücken
Haishu-Uke Handrückenblock
Haito Innenhandkante
Haiwan Oberarmaussenseite
Hajime Beginn, Anfangen
Hanmi Oberkörper abgedreht (bei Abwehr)
Hansoku Chui Verwarnung wegen eines Regelverstoßes
Hansoku Make Niederlage wegen eines Regelverstoßes
Happo-Kumite Kampfübung in allen Richtungen
Hara Bauch, Schwerpunkt
Heisoku-Dachi Innenriststellung
Hidari links
Hiki-Te Zurückziehen der Faust zur Hüfte
Hikiwake Unentschieden


I
Ippon ein Punkt
Ippon-Ken Einknöchelfaust
Ippon-Nukite Fingerstich


J
Jiyu Frei
Jiyu-Ippon-Kumite freier Einschrittkampf
Jiyu-Kamae Freikampfhaltung
Jiyu-Kumite Partnerübung als Freikampf
Jodan Obere Stufe (Kopf und Hals)
Jogai Verwarnung: Außerhalb der Kampffläche
Juji-Uke Kreuzblock


K
Kaeshi-Ippon-Kumite erwidernder Einschrittkampf
Kagi-Tsuki Hakenstoß
Kake-Uke Hakenabwehr
Kakato Ferse
Kakiwake-Uke Keilblock
Kaisho-Waza Techniken mit offener Hand
Kamae Kampfstellung
Kamaete Körperhaltung einnehmen
Karate-Do Der Weg der leeren Hand
Karateka Karatebetreibende / r
Kata Form, Kampf gegen imaginäre Gegner
Keage nach oben schnappend
Kekomi aus der Hüfte stoßen
Kentsui Hammerfaust
Keri-Waza Beintechniken
Ki Die vitale innere Energie
Kiai Kampfschrei
Kihon Grundlage, Grundtechniken
Kihon-Ippon-Kumite grundschulmäßiger Einschrittkampf
Kiken Aufgabe
Kime vollste physische und psychische Energiekonzentration
Kime-Waza entscheidende Kontertechnik
Kiri-Kaeshi Fußwechsel auf der Stelle
Kizami-Tsuk Kurzer Fauststoß an der Seite des vorderen Beines
Kohai fortgeschrittener Schüler
Kumite Übungen mit dem Partner
Kyu Klasse, Schülergrad


M
Mae nach vorne
Mae-Geri Fußtritt nach vorne
Make Niederlage
Mawashi Kreisförmig, im Halbkreis
Mawashi-Geri Halbkreistritt
Mawate Wendung
Migi rechts
Mizu-Nagare-Kamae Stellung "fließendes Wasser"
Mokuso Meditation
Mokuso Yame Mediationsende
Morote beidarmig
Mubobi Vernachlässigung der eigenen Sicherheit
Musubi-Dachi Grußstellung


N
Nagashi-Uke Fegeabwehr
Nami-Gaeshi Fußabwehr nach innen schnappend
Neko-Ashi-Dachi Katzenfußstellung
Naore Rührt Euch, Gut


O
Obi Gürtel der Karatebekleidung
Oi-Tsuki Gleichseitiger Angriffsfauststoß
Okuri-Ippon-Kumite Kampf mit sofortigem zweiten Angriff
Oss Ja, Grußwort zum gegenüber
Osae-Uke Pressblock
Otagai ni Rei Gruß zu den Mitübenden
Otoshi-Uke Block von oben nach unten


R
Randori spielerisches Üben des Zweikampfes
Rei Gruß, Höflichkeit
Renoji-Dachi L-Stellung
Rentsuki fortlaufend stoßen
Ritsu Rei Gruß im stehen
Ryu Karate Stilrichtung


S
Sabaki geschicktes drehen des Körpers, ausweichen
Sanbon-Kumite Partnerübung mit 3 fortlaufenden Angriffen
Sanchin-Dachi enge Stellung mit Kniespannung nach innen
Seiza Abknien in den Kniesitz
Seiken Stirnfaust
Sempai der Vorgänger, fortgeschrittener älterer Schüler
Sensei Lehrer, Meister
Sensei ni Rei Gruß zum Meister
Shiai Wettkampf
Shihan/Hanshi Großmeister
Shikkaku Disqualifikation
Shinpan ni Rei Gruß zu den Schiedsrichtern
Shitei-Kata Pflichtkata
Shizentai Grundstellung, Normalstellung, natürliche Haltung
Sho klein
Shobu-Kumite Partnerübung, bei der es um Punkte geht
Shomen ni Rei Gruß nach vorne
Shotei Handballen
Shotokan Karate-Stilrichtung
Shushin Hauptkampfrichter
Shuto Handkante
Shuto-Uchi Handkantenschlag
Shuto-Uke Handkantenblock
Soto äußere, außen
Sochin-Dachi Kraftstellung
Suri-Ashi Gleitschritt (Oberbegriff)


T
Taisho Handballen
Tai-Sabaki Ausweichen und kontern
Tate Senkrecht
Tobi-Waza Sprungtechniken
Tokui-Kata freie persönlich starke Kata
Tori Angreifer
Tsuki Fauststoß
Tsuki-Waza Fauststoßtechniken
Tsuzukete Macht weiter


U
Uchi innen
Uchi-Uke Abwehr mit dem Innenrad des Armes
Uke Abwehr
Uke-Waza Blocktechniken
Ura Rücken, Rückseite
Ura-Mawashi-Geri Halbkreisfußtritt mit der Fußsohle oder Ferse
Uraken Faustrücken
Ura-Tsuki Fauststoß mit umgedrehter Faust
Ushiro nach hinten
Ushiro-Geri Fußtritt nach hinten


W
Waza Technik


Y
Yama-Tsuki weiter U-Stoß
Yame Ende, Stop
Yoi Vorbereitung, Achtung
Yoko Seite, seitlich
Yoko-Geri seitlicher Fußtritt
Yori-Ashi Gleitschritt


Z
Zanshin Wachsamkeit, Bereitschaft
Za Rei Gruß im Kniesitz
Zenkutsu-Dachi Vorwärtsstellung


 

 

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Geburtstage

Bernauer Felix 4.10
Yanik Kubilay 9.10
Grand Tobias 20.10
Zöchling Florian 22.10
Schalhas Sabrina 24.10
Karabag Jeyan 25.10